Jahresbericht der KSA

Schuljahr 2015/16

Jahresbericht 2015/16

[Vorwort zum Jahresbericht]

Liebe Leserin, lieber Leser

Dieser Jahresbericht erscheint zum ersten Mal komplett mit Bildern im Farbdruck. Sie sind Ausdruck eines Schuljahres mit einer bunten Vielfalt an Aktivitäten und Ereignissen. Ein Teil davon ist in diesem Bericht dokumentiert. Die Veränderung des Erscheinungsbilds des Jahresberichts ist aber auch ein sinnenfälliges eichen für die Veränderungen der Schule. Will sie ihrem Auftrag, ihre Schülerinnen und Schüler auf ein Hochschulstudium vorzubereiten und sie zu einer vertieften Gesellschaftsreife zu führen, erfüllen, muss sie sich immer wieder neu auf gesellschaftliche Veränderungen einstellen. Solche Adjustierungen waren in diesem Schuljahr ein wichtiges Thema.

Auf Beginn des Schuljahres wurde die neue Führungsstruktur umgesetzt. Alle Beteiligten haben die damit verbundenen Veränderungen sehr gut prästiert.

Schulentwicklung und schulinterne Weiterbildung waren dieses Jahr eng miteinander verzahnt. Sie weisen voraus auf einen mehrjährigen Prozess, den wir durchlaufen wollen. Im Fokus dieses Prozesses stehen einerseits die Erarbeitung von Leitsätzen für die künftige Schulentwicklung und andererseits die Einführung von persönlichen Computern im Unterricht im Sinne einer Bring-Your-Own-Device-Strategie. Beide Themen verlangen nach einem umfassenden Verständigungsprozess im Kollegium, aber auch nach einer präzisen Wahrnehmung gesellschaftlicher Tendenzen.

Darüber, wie die Schule diese Themen angeht, wird in diesem Jahresbericht eingehend informiert.

Als Start für eine Gesamtrevision der Studienwochen wurden dieses Jahr die Studienwochen der zweiten Klassen neu konzipiert und in einem Pilotversuch erprobt. Welches die Resultate sind, erfahren Sie in diesem Bericht.

Wie die Schule gesellschaftliche Entwicklungen aufnimmt, zeigt exemplarisch das Thema Migration, das in verschiedenen Gefässen dieses Jahr sehr präsent war.

Schliesslich wurden die Maturaarbeiten im Dezember 2015 zum ersten Mal vor grossem Publikum präsentiert. Die oberen Klassen, aber auch Angehörige und Freunde der Maturandinnen und Maturanden hatten die Gelegenheit, sich von den angehenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ganz unterschiedliche Gebiete einführen zu lassen.

Es liegt in der Natur von Berichten, die für die Leserinnen und Leser attraktiv sein wollen, dass sie sich vornehmlich mit dem Neuen und Ungewöhnlichen befassen. Deshalb sei zumindest in diesem Vorwort daran erinnert, dass der grösste Teil der Arbeit im ganz normalen Unterricht geleistet wird, in der täglichen Vorbereitung, in der Zusammenarbeit in der Fachschaft, im Klassenzimmer.

Auch dieses Jahr haben uns Ehemalige wieder ein hohes Mass an Zufriedenheit mit ihrer Ausbildung an unserer Schule attestiert. Die Erfolge unserer Ehemaligen an schweizerischen und ausländischen Universitäten zeigen, dass unsere Schule auch aus nationaler und internationaler Perspektive gut aufgestellt ist. Man darf auch feststellen, dass sie ihren Auftrag, geeignete Schülerinnen und Schüler auf ein Studium an einer universitären oder pädagogischen Hochschule vorzubereiten, in hohem Masse erfüllt. Weit über 80% unserer Absolventinnen und Absolventen schreiben sich an einem der genannten Hochschultypen ein. Entgegen den gelegentlich aus gewissen Kreisen geäusserten Befürchtungen gibt es keinen Grund daran zu zweifeln, dass unsere Schule auf effiziente Weise die richtigen Leute für den richtigen Berufsweg in angemessener Anzahl qualifiziert.

Wir sind zuversichtlich, dass die politischen Instanzen diese Relationen in ihren Entscheiden zu würdigen wissen

Hans Hirschi, Rektor