Experimentiernachmittag

Mit Hilfe von Taschenlampen wurden in der Mathematik verschiedene Lichtfiguren an die Wand projiziert und anschliessend haben die 2. Klässlerinnen es geschafft, durch Messerschnitte an Knet-Kegeln diese Figuren wiederzufinden.

In Chemie konnten die Schülerinnen Experimente durchführen. Es ging dabei nicht um das «Nachkochen» einer mehrfach getesteten Versuchsanleitung. Nein, die Schülerinnen erhielten lediglich die Problemstellungen und mussten sie sich selber einen Lösungsweg überlegen. So zum Beispiel bekamen die Schülerinnen vier Flaschen ohne Etiketten und mussten durch einfache Versuche herauszufinden, in welcher Flasche sich welcher Stoff befand.

In der Biologie hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, sich ins Thema «Auge» zu vertiefen. Nach einem kurzen Einführungsfilm arbeiteten sie an verschiedenen Arbeitsposten: ein Schweinsauge sezieren, verschiedene Insektenaugen unter dem Binokular betrachten, 3D-Bilder auf verschiedene Arten entdecken, Gesichtsfeld ausmessen.

Wie unterscheidet man rohe von gekochten Eiern? Dieser Frage gingen die Schülerinnen in Physik nach. Vielen Schülerinnen war bereits - von daheim oder von der Hauswirtschaft - bekannt, dass die einen sauber drehen, während die andern im wahrsten Sinne des Wortes eiern. Aber welche tun was? Und warum ist das so? Mit kleinen Experimenten mit sand- oder wassergefüllten Töpfen sind die Schülerinnen diesem Rätsel auf die Spur gekommen.

«Der Experimentiernachmittag war für mich erstaunlich spannend, was ich im Voraus nicht gedacht hätte. Er hat mir Spass gemacht und ich hätte nie gedacht dass ich diese Fächer gar nicht so schlecht kann. Ich würde den Nachmittag unbedingt nächstes Jahr wieder anbieten.» (Lea, 2. Klasse)

«Wenn ich ehrlich bin, wollte ich eigentlich nicht an diesen Nachmittag kommen, aber ich wurde total positiv überrascht. Ich bekam auf die MINT-Fächer eine neue Sicht und es hat mir total gefallen.» (Cornelia, 2. Klasse)

«Für mich war der Experimentiernachmittag sehr spannend und auch lustig. Die Mädchen waren interessiert und haben mitgemacht. Sie haben auch das persönliche Gespräch zu mir gesucht und Fragen gestellt. Der Experimentiernachmittag soll in Zukunft sicher auch stattfinden, denn mir hätte das sehr geholfen. Ein Mädchen oder eine Frau, die mir zeigt, dass sie es auch geschafft hat und zu der ich persönlichen Kontakt habe.» (Anna, 5. Klasse)